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Shopware Erlebniswelten: Landingpages, die Ihre Conversion steigern

HL

Holger Lentz

6 Min. Lesezeit

Viele Onlineshops verschenken Umsatz nicht am Produkt, sondern an der Seite, auf der das Produkt steht. Eine lieblos befüllte Kategorie- oder Startseite lässt Besucher raten, was sie tun sollen — und Raten führt selten zum Kauf. Genau hier setzen die Shopware Erlebniswelten an. Mit dem CMS-Baukasten von Shopware 6 gestalten Sie Landingpages, Startseiten und Kategorieseiten ohne eine Zeile Code und führen Ihre Kunden gezielt zum Abschluss. Wir zeigen Ihnen, worauf es dabei wirklich ankommt.

Was Shopware Erlebniswelten eigentlich sind

Die Erlebniswelten (früher „Einkaufswelten" in Shopware 5) sind das Content-Management-System direkt im Shopware-Backend. Sie finden es im Admin unter „Inhalte → Erlebniswelten". Der Aufbau folgt einer klaren Hierarchie aus drei Ebenen: Sektionen sind die übergeordneten Abschnitte einer Seite, in die Sie Blöcke platzieren — etwa ein Zwei-Spalten-Layout, eine Vollbreiten-Bühne oder einen Produkt-Slider. Diese Blöcke wiederum füllen Sie mit einzelnen Elementen wie Text, Bild, Video, Formular oder einer Produkt-Auswahl aus Ihrem Katalog.

Der entscheidende Vorteil: Sie arbeiten in einem Drag-and-Drop-Editor mit Live-Vorschau und responsivem Verhalten. Marketing kann Kampagnenseiten selbstständig bauen, ohne für jede Änderung die Entwicklung zu blockieren. Für individuelle Anforderungen lassen sich zusätzlich eigene Blöcke und Elemente entwickeln — hier verbinden sich Redaktion und Shopware Entwicklung zu einem System, das mitwächst.

Warum Erlebniswelten ein echter Conversion-Hebel sind

Eine gute Landingpage verfolgt genau ein Ziel. Der häufigste Fehler ist, eine Seite mit allem vollzupacken, was das Sortiment hergibt. Definieren Sie stattdessen pro Seite eine klare Nutzeraufgabe: informieren, vergleichen, kaufen oder einen Lead hinterlassen. Diese Aufgabe bestimmt die Reihenfolge der Inhalte — von der Bühne über die Nutzenargumente und den Social Proof bis zum Produkt und einem klaren Handlungsaufruf.

Erlebniswelten machen dieses Prinzip praktisch umsetzbar. Statt statischer Textwüsten inszenieren Sie Ihr Angebot als Geschichte: ein starkes Hero-Bild mit prägnanter Headline, darunter drei bis vier konkrete Vorteile, dann Vertrauenselemente wie Bewertungen oder Referenzen und schließlich der passende Produkt-Slider mit direktem Kaufbutton. Dieses „Storytelling" ist kein Selbstzweck — es reduziert die kognitive Last und hält den Besucher im Fluss bis zum Warenkorb. Als spezialisierte Agentur sehen wir täglich, wie stark dieser geführte Aufbau die Abschlussrate im Vergleich zu generischen Seiten verbessert.

So bauen Sie eine Landingpage, die konvertiert

Beginnen Sie mit der Struktur, nicht mit der Optik. Skizzieren Sie zuerst, welche Sektionen die Nutzeraufgabe abbilden, und übersetzen Sie das dann in Blöcke. Ein bewährter Aufbau für eine Kampagnen-Landingpage sieht so aus:

  • Hero-Sektion: Ein aussagekräftiges Bild oder Video, eine klare Nutzen-Headline und ein einzelner, gut sichtbarer Call-to-Action.

  • Nutzenargumente: Drei bis vier Blöcke, die je einen konkreten Vorteil zeigen — kurz, mit Icon oder Bild, ohne Marketing-Floskeln.

  • Social Proof: Kundenstimmen, Siegel oder Zahlen, die Vertrauen schaffen.

  • Produkt-Sektion: Ein Produkt-Slider oder eine kuratierte Auswahl direkt aus dem Katalog, damit der Kauf ohne Umweg gelingt.

  • Abschluss: Eine FAQ gegen die letzten Zweifel und ein wiederholter, klarer Handlungsaufruf.

Setzen Sie pro Sektion nur einen dominanten Call-to-Action und wiederholen Sie ihn an sinnvollen Punkten, statt fünf verschiedene Buttons zu streuen. Halten Sie die Texte konkret und verzichten Sie auf leere Superlative. Und behalten Sie die Datenlage im Blick: Weil jede Sektion einen sauberen Messpunkt liefert, lässt sich per A/B-Test schnell herausfinden, welche Headline oder welcher Aufbau tatsächlich verkauft.

Denken Sie dabei konsequent mobil. Der Großteil des Traffics kommt heute vom Smartphone, und die Erlebniswelten verhalten sich zwar responsiv, aber nicht jede Desktop-Anordnung funktioniert auf kleinen Displays automatisch gut. Prüfen Sie in der Live-Vorschau, ob der Call-to-Action ohne Scrollen sichtbar bleibt, ob Bilder nicht ins Leere laufen und ob die Reihenfolge der Blöcke auch am Handy zur Nutzeraufgabe passt. Oft lohnt es sich, für einzelne Blöcke die Sichtbarkeit je nach Endgerät zu steuern, damit die mobile Seite schlank und schnell bleibt.

SEO und Performance nicht dem Zufall überlassen

Die schönste Erlebniswelt bringt nichts, wenn sie niemand findet oder wenn sie zu langsam lädt. Achten Sie darauf, dass jede Seite genau eine H1 hat und die weiteren Überschriften logisch als H2 und H3 gliedern. Meta-Title und Meta-Description sollten Nutzen und Keyword knapp auf den Punkt bringen. Prüfen Sie außerdem, ob die Seite in der automatisch generierten Sitemap landet und intern sauber verlinkt ist.

Der größte Bremsklotz sind fast immer die Bilder. Große Hero-Grafiken killen die Ladezeit und damit die Conversion. Setzen Sie auf passende Bildgrößen, moderne Formate wie WebP oder AVIF, aussagekräftige Alt-Texte und Lazy Loading für alles unterhalb des sichtbaren Bereichs. Wenn Sie hier das Maximum herausholen wollen, lohnt der Blick auf die gesamte Frontend-Performance — von Caching bis Core Web Vitals. Genau solche Optimierungen sind das Tagesgeschäft unserer Shopware Agentur Köln, die Redaktion und Technik zusammen denkt.

Erlebniswelten sind damit weit mehr als ein hübscher Seitenbaukasten. Richtig eingesetzt werden sie zum zentralen Werkzeug, um aus Besuchern Käufer zu machen — planbar, messbar und ohne Entwicklerstau bei jeder Kampagne. Bereit für Shop-Seiten, die wirklich verkaufen? Sprechen Sie mit enno.dev, Ihrer E-Commerce Agentur — wir analysieren Ihr Setup und zeigen Ihnen, wo der größte Hebel liegt.

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