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ERP oder PIM in den Shop, bei jeder Änderung plus nächtlichem Abgleich. Varianten und Zubehör werden mitgeführt, nicht flach gebügelt.
ERP & Warenwirtschaft
Ihr ERP führt die Zahlen, Shopware verkauft – und dazwischen läuft ein Abgleich, der auch Staffelpreise, mehrere Lager und Stornos aushält.
Vertrauen u.A von:
Datenmapping
Richtung und Auslöser stehen fest, bevor gebaut wird. Diese Übersicht ist der Normalfall einer beidseitigen Anbindung.
ERP oder PIM in den Shop, bei jeder Änderung plus nächtlichem Abgleich. Varianten und Zubehör werden mitgeführt, nicht flach gebügelt.
ERP in den Shop, je Kundengruppe, Rahmenvertrag, Staffel und Währung. Netto oder brutto wird einmal festgelegt, nicht je Feld entschieden.
ERP in den Shop, kurz getaktet oder ereignisgesteuert. Mehrere Lager, reservierte Mengen und Wiederbeschaffungstermine gehören dazu.
Shop ins ERP, bei Bestellabschluss oder Zahlungseingang. Neue Kunden werden abgeglichen statt doppelt angelegt.
ERP zurück in den Shop, damit der Kunde im Konto denselben Stand sieht wie Ihr Innendienst.
ERP in den Shop und weiter in die Buchhaltung – als Dokument im Kundenkonto und als Datensatz für DATEV oder Lexware.
Der häufigste Anlass
Das ist der Anlass, mit dem fast jedes Projekt beginnt. Schnell gebaut – und es scheitert an den Fällen, die im Testlauf nicht vorkommen.
Ausgelöst beim Bestellabschluss oder beim Zahlungseingang, je nachdem, ab wann Ihr Innendienst einen Auftrag sehen darf. Übertragen werden Positionen, Preise, Steuersätze, Versand- und Zahlart sowie die Kundenzuordnung; zurück kommen Belegnummer und Status.
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Auch bei Teillieferung, Storno und Retoure.
Rechnungskauf, Vorkasse, Lastschrift-Rückläufer: Der Auftrag darf ins ERP, die Lieferung erst nach Freigabe.
Eine Rücksendung ändert Positionen, Summen und Steuer. Läuft das nur in eine Richtung, driften Shop und ERP auseinander.
Derselbe Kunde bestellt als Gast, angemeldet und telefonisch. Ohne Abgleichregel entstehen drei Datensätze.
Ohne Warteschlange ist die Bestellung weg. Mit Warteschlange steht sie am Morgen drin.
Einordnung
Solange ein Shop 20 Bestellungen am Tag hat, tippt jemand sie ab. Ab etwa 50 wird das Abtippen zum Engpass, und ab 100 zur Fehlerquelle: Überverkäufe, weil der Bestand nur nachts kommt, falsche Preise, weil die Staffel im ERP geändert wurde, Nachfragen, weil kein Status im Kundenkonto steht.
Wir binden Shopware an JTL-Wawi und TOPIX an, ebenso an SAP Business One und S/4HANA, Microsoft Dynamics 365 Business Central und Navision, Sage 100, Xentral, weclapp, Pickware und Odoo. Welches System bei Ihnen läuft, ändert den Aufwand – nicht das Vorgehen.
Anbindungswege
Drei Wege, und keiner ist grundsätzlich besser. Wir sagen Ihnen vor dem Angebot, welcher bei Ihnen trägt – auch wenn das unser Projekt kleiner macht.
Für JTL-Wawi, Pickware, Xentral, weclapp und Odoo gibt es geprüfte Apps im Shopware Store. In Tagen eingerichtet, monatliche Lizenz, und völlig ausreichend, solange Ihre Felder dem Standard entsprechen.
SAP, Microsoft, Sage und TOPIX liefern eigene Connectoren oder benennen Partner. Vorteil: Der Hersteller pflegt die ERP-Seite. Nachteil: Sie hängen an seinem Fahrplan, und die Shop-Seite ist oft dünn dokumentiert.
Über die Admin API, wenn eigene Felder, Kundengruppen-Logik oder Sonderfälle dazukommen. Aufwendiger im Bau, dafür bildet sie Ihren Prozess ab – mit Protokoll, Wiederanlauf und Alarm.
Stolpersteine
Fünf Punkte, die wir bei Shops sehen, die mit einer laufenden Anbindung zu uns kommen.
Der Abgleich läuft einmal nachts, verkauft wird den ganzen Tag. Die Folge sind Überverkäufe und ein Kundendienst, der Fehler ausbügelt.
Wird nur der Grundpreis übertragen, rechnet der Shop anders als das ERP – und der Unterschied landet auf der Rechnung.
Ohne Protokoll und Alarm fällt ein stiller Fehlschlag erst auf, wenn ein Kunde anruft. Bis dahin fehlen drei Tage an Daten.
Im B2B rechnet das ERP netto, der Shop zeigt brutto – oder umgekehrt, je Kundengruppe. Rundungsdifferenzen von einem Cent summieren sich sichtbar.
Was tief in den Kern greift, bricht beim nächsten Shopware-Sprung. Wer an den offiziellen APIs entlangbaut, kommt durch.
Ablauf & Aufwand
Vier Phasen. Die Wochenangaben sind Erfahrungswerte für eine beidseitige Anbindung mittlerer Komplexität – Ihre Schätzung kommt nach der Feldaufnahme.
Wir klären, welches System welches Feld führt, und schreiben es auf. Ergebnis ist ein Dokument, das auch Ihr ERP-Betreuer lesen kann.
1–2 Wochen
Prüfung der ERP-Schnittstelle, Entscheidung zwischen App, Connector, Admin API und Middleware, dann die Aufwandsschätzung.
1 Woche
Aufbau auf Staging, Durchlauf mit Ihren echten Datensätzen, inklusive Varianten, Sonderpreisen, Stornos und Teillieferungen.
3–8 Wochen
Vollimport, kontrollierte Umschaltung, danach Protokoll und Alarm. Dokumentation so, dass Ihr Team damit weiterarbeiten kann.
1 Woche
FAQ · ERP-Anbindung
Das entscheidet Ihr Szenario, nicht die Marke. Für D2C-Marken mit schlanken Prozessen sind Cloud-Systeme wie Xentral oder weclapp am schnellsten angebunden, im Handel JTL-Wawi, im fertigenden Mittelstand TOPIX, SAP Business One oder Microsoft Dynamics 365 Business Central. Gut anbindbar ist ein System, das eine dokumentierte REST-Schnittstelle, Delta-Abfragen und ein belastbares Rechtekonzept mitbringt.
Eine einseitige Bestellübergabe in ein System mit brauchbarer API liegt bei zwei bis vier Wochen. Eine beidseitige Anbindung mit Artikeln, Preisen, Beständen, Status und Belegen liegt eher bei sechs bis zwölf Wochen. Der Löwenanteil ist selten Shopware, sondern die Feldklärung auf der ERP-Seite.
Nicht bei zwei Systemen. Sobald ein drittes mitredet – PIM, Marktplatz, Versanddienstleister – lohnt eine Schicht dazwischen, die Reihenfolge, Übersetzung und Wiederholung übernimmt. Wir setzen dafür n8n, Make, Synesty oder Alumio ein oder bauen sie selbst, wenn die Logik zu eigen dafür ist.
Ein nächtlicher Vollimport über alle Artikel erzeugt Datenbanklast und leert den Cache – bei großen Katalogen merkt man das am Morgen. Wir übertragen deshalb nur Änderungen und halten den Vollimport als Werkzeug für Erstbefüllung und Notfall bereit.
Ja, und das ist meist der eigentliche Aufwand. Bestände aus mehreren Lagern werden zusammengeführt oder je Verkaufskanal getrennt, Preise hängen an Kundengruppe, Staffel, Rahmenvertrag und Währung. Genau hier steigen Standard-Connectoren am häufigsten aus.
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Beiträge zu ERP-Anbindung, B2B-Prozessen und Automatisierung.
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Holger Lentz
CEO, enno.dev GmbH
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