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ERP & Warenwirtschaft

Shopware ERP-Anbindung: Aufträge, Bestände und Preise ohne Nacharbeit

Ihr ERP führt die Zahlen, Shopware verkauft – und dazwischen läuft ein Abgleich, der auch Staffelpreise, mehrere Lager und Stornos aushält.

Vertrauen u.A von:

  • NICO Europe Logo - Projekt Shopware Agentur enno.dev
  • TÜV Rheinland Logo – Projekt mit enno.dev Shopware Agentur
  • AVP AUTOLAND Logo– Projekt mit enno.dev Shopware Agentur
  • Logo Treppen Intercon – Projekt mit enno.dev Shopware 6 Agentur
  • Europa Lehrmittel Logo – Projekt mit enno.dev Shopware 6 Agentur
  • Logo Schulstart.de – Projekt Shopware Agentur enno.dev

Datenmapping

Was synchronisiert wird

Richtung und Auslöser stehen fest, bevor gebaut wird. Diese Übersicht ist der Normalfall einer beidseitigen Anbindung.

Artikelstamm, Kategorien, Medien

ERP oder PIM in den Shop, bei jeder Änderung plus nächtlichem Abgleich. Varianten und Zubehör werden mitgeführt, nicht flach gebügelt.

Verkaufspreise, Staffeln, Kundengruppen

ERP in den Shop, je Kundengruppe, Rahmenvertrag, Staffel und Währung. Netto oder brutto wird einmal festgelegt, nicht je Feld entschieden.

Bestände aus mehreren Lagern

ERP in den Shop, kurz getaktet oder ereignisgesteuert. Mehrere Lager, reservierte Mengen und Wiederbeschaffungstermine gehören dazu.

Aufträge und Kundenstamm

Shop ins ERP, bei Bestellabschluss oder Zahlungseingang. Neue Kunden werden abgeglichen statt doppelt angelegt.

Status, Lieferschein, Tracking

ERP zurück in den Shop, damit der Kunde im Konto denselben Stand sieht wie Ihr Innendienst.

Rechnungen, Gutschriften, Belege

ERP in den Shop und weiter in die Buchhaltung – als Dokument im Kundenkonto und als Datensatz für DATEV oder Lexware.

Der häufigste Anlass

Bestellungen automatisch ins ERP übergeben

Das ist der Anlass, mit dem fast jedes Projekt beginnt. Schnell gebaut – und es scheitert an den Fällen, die im Testlauf nicht vorkommen.

Der Auftrag liegt im ERP, bevor jemand danach sucht

Ausgelöst beim Bestellabschluss oder beim Zahlungseingang, je nachdem, ab wann Ihr Innendienst einen Auftrag sehen darf. Übertragen werden Positionen, Preise, Steuersätze, Versand- und Zahlart sowie die Kundenzuordnung; zurück kommen Belegnummer und Status.

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mal abtippen

Auch bei Teillieferung, Storno und Retoure.

Zahlung noch offen

Rechnungskauf, Vorkasse, Lastschrift-Rückläufer: Der Auftrag darf ins ERP, die Lieferung erst nach Freigabe.

Teilstorno und Retoure

Eine Rücksendung ändert Positionen, Summen und Steuer. Läuft das nur in eine Richtung, driften Shop und ERP auseinander.

Gastbestellung und Dublette

Derselbe Kunde bestellt als Gast, angemeldet und telefonisch. Ohne Abgleichregel entstehen drei Datensätze.

Das ERP ist in Wartung

Ohne Warteschlange ist die Bestellung weg. Mit Warteschlange steht sie am Morgen drin.

Einordnung

Wer das braucht – und ab wann es sich rechnet

Solange ein Shop 20 Bestellungen am Tag hat, tippt jemand sie ab. Ab etwa 50 wird das Abtippen zum Engpass, und ab 100 zur Fehlerquelle: Überverkäufe, weil der Bestand nur nachts kommt, falsche Preise, weil die Staffel im ERP geändert wurde, Nachfragen, weil kein Status im Kundenkonto steht.

Wir binden Shopware an JTL-Wawi und TOPIX an, ebenso an SAP Business One und S/4HANA, Microsoft Dynamics 365 Business Central und Navision, Sage 100, Xentral, weclapp, Pickware und Odoo. Welches System bei Ihnen läuft, ändert den Aufwand – nicht das Vorgehen.

Anbindungswege

Store-App, Hersteller-Connector oder eigene Anbindung

Drei Wege, und keiner ist grundsätzlich besser. Wir sagen Ihnen vor dem Angebot, welcher bei Ihnen trägt – auch wenn das unser Projekt kleiner macht.

Store-App für Ihr ERP

Für JTL-Wawi, Pickware, Xentral, weclapp und Odoo gibt es geprüfte Apps im Shopware Store. In Tagen eingerichtet, monatliche Lizenz, und völlig ausreichend, solange Ihre Felder dem Standard entsprechen.

Connector des ERP-Herstellers

SAP, Microsoft, Sage und TOPIX liefern eigene Connectoren oder benennen Partner. Vorteil: Der Hersteller pflegt die ERP-Seite. Nachteil: Sie hängen an seinem Fahrplan, und die Shop-Seite ist oft dünn dokumentiert.

Eigene ERP-Anbindung

Über die Admin API, wenn eigene Felder, Kundengruppen-Logik oder Sonderfälle dazukommen. Aufwendiger im Bau, dafür bildet sie Ihren Prozess ab – mit Protokoll, Wiederanlauf und Alarm.

Stolpersteine

Woran ERP-Anbindungen in der Praxis scheitern

Fünf Punkte, die wir bei Shops sehen, die mit einer laufenden Anbindung zu uns kommen.

  1. Der Bestand stimmt nicht

    Der Abgleich läuft einmal nachts, verkauft wird den ganzen Tag. Die Folge sind Überverkäufe und ein Kundendienst, der Fehler ausbügelt.

  2. Kundenspezifische Preise laufen auseinander

    Wird nur der Grundpreis übertragen, rechnet der Shop anders als das ERP – und der Unterschied landet auf der Rechnung.

  3. Der Import bricht ab, und niemand merkt es

    Ohne Protokoll und Alarm fällt ein stiller Fehlschlag erst auf, wenn ein Kunde anruft. Bis dahin fehlen drei Tage an Daten.

  4. Netto, brutto, Steuer

    Im B2B rechnet das ERP netto, der Shop zeigt brutto – oder umgekehrt, je Kundengruppe. Rundungsdifferenzen von einem Cent summieren sich sichtbar.

  5. Die Anbindung überlebt das Update nicht

    Was tief in den Kern greift, bricht beim nächsten Shopware-Sprung. Wer an den offiziellen APIs entlangbaut, kommt durch.

Ablauf & Aufwand

Ablauf und Aufwandsrahmen

Vier Phasen. Die Wochenangaben sind Erfahrungswerte für eine beidseitige Anbindung mittlerer Komplexität – Ihre Schätzung kommt nach der Feldaufnahme.

  1. Feldaufnahme & Datenmapping

    Wir klären, welches System welches Feld führt, und schreiben es auf. Ergebnis ist ein Dokument, das auch Ihr ERP-Betreuer lesen kann.

    1–2 Wochen

  2. Machbarkeit & Architektur

    Prüfung der ERP-Schnittstelle, Entscheidung zwischen App, Connector, Admin API und Middleware, dann die Aufwandsschätzung.

    1 Woche

  3. Bau & Test mit Echtdaten

    Aufbau auf Staging, Durchlauf mit Ihren echten Datensätzen, inklusive Varianten, Sonderpreisen, Stornos und Teillieferungen.

    3–8 Wochen

  4. Erstbefüllung & Umschaltung

    Vollimport, kontrollierte Umschaltung, danach Protokoll und Alarm. Dokumentation so, dass Ihr Team damit weiterarbeiten kann.

    1 Woche

FAQ · ERP-Anbindung

Häufige Fragen zur Shopware ERP-Anbindung

Das entscheidet Ihr Szenario, nicht die Marke. Für D2C-Marken mit schlanken Prozessen sind Cloud-Systeme wie Xentral oder weclapp am schnellsten angebunden, im Handel JTL-Wawi, im fertigenden Mittelstand TOPIX, SAP Business One oder Microsoft Dynamics 365 Business Central. Gut anbindbar ist ein System, das eine dokumentierte REST-Schnittstelle, Delta-Abfragen und ein belastbares Rechtekonzept mitbringt.

Holger Lentz

Ihr Ansprechpartner

Persönlich, direkt, ehrlich

Sprechen wir über Ihr Projekt

Wir schauen uns Ihr Setup an, sagen Ihnen ehrlich, was funktioniert, was wir anders machen würden und ob wir der richtige Partner für Sie sind.

Holger Lentz

CEO, enno.dev GmbH

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