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JTL-Wawi · JTL-Connector

Shopware und JTL-Wawi verbinden: was der Connector kann und wo er aufhört

Der JTL-Connector deckt den Standardfall gut ab. Wir bauen das, was danach kommt – eigene Felder, mehrere Shops, Preislogik jenseits der Kundengruppe.

Vertrauen u.A von:

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Einordnung

Warum JTL-Projekte selten am Connector scheitern

Die JTL-Wawi ist im Handel weit verbreitet, und der JTL-Connector für Shopware 6 nimmt den Standardweg ab: Artikel und Bestände in den Shop, Bestellungen und Kunden zurück in die Wawi. Wer ein geradliniges Sortiment führt, ist damit in wenigen Tagen versorgt – und braucht uns dafür nicht.

Gerufen werden wir fast immer aus demselben Grund: Der Connector läuft, aber das Geschäft passt nicht ganz hinein. Ein Feld fehlt, ein zweiter Shop hängt an derselben Wawi, Preise folgen einer eigenen Logik, oder nach dem Import soll noch etwas passieren. Wir bauen dann neben den Connector, nicht gegen ihn – so bleiben Updates aus dem JTL-Ökosystem nutzbar.

Datenmapping

Was der Connector überträgt

Der Standardumfang. Was Ihnen davon fehlt oder zu viel ist, klärt die Feldaufnahme.

Artikel und Kategorien aus der Wawi

Wawi in den Shop: Nummer, Bezeichnung, Beschreibung, Kategoriezuordnung, Varianten. Eigene Attribute wandern in Shopware-Eigenschaften, wenn sie vorher zugeordnet wurden.

Preise und Kundengruppen aus der Wawi

Wawi in den Shop, je Kundengruppe und Staffel. Alles darüber hinaus – Rahmenverträge, projektbezogene Preise – braucht eine Erweiterung.

Bestände über mehrere JTL-Lager

Wawi in den Shop, zusammengeführt oder je Lager getrennt. Reservierte Mengen gehören abgezogen, sonst entstehen Überverkäufe.

Bestellungen in die Wawi

Shop in die Wawi, bei Abschluss oder Zahlungseingang. Gastbestellungen werden über Mailadresse und Anschrift abgeglichen.

Zahlungs- und Versandstatus aus der Wawi

Wawi in den Shop, samt Sendungsnummer für die Versandbestätigung.

Stolpersteine

Die vier Grenzen, an die JTL-Shops stoßen

Vier Punkte, die im Standard nicht vorgesehen sind und trotzdem in fast jedem gewachsenen Shop vorkommen.

  1. Eigene Felder ohne Gegenstück

    Was in der Wawi als Freifeld gepflegt wird, hat in Shopware kein Zuhause, bis jemand eines baut. Bis dahin ist die Information im Shop schlicht nicht da.

  2. Mehrere Shops an einer Wawi

    Zwei Shopware-Installationen an einem Bestand verkaufen sich gegenseitig leer, wenn keine Regel sagt, wer wie viel sehen darf.

  3. Preise jenseits der Kundengruppe

    Rahmenverträge, projektbezogene Konditionen und Mengenstaffeln über Artikelgrenzen hinweg bildet der Standard nicht ab.

  4. Nach dem Import ist Schluss

    Automatische Freigaben, Nachrichten an Kunden oder Übergaben an ein drittes System löst der Connector nicht aus – dafür braucht es Ereignisse im Shop.

Der häufigste Anlass

Bestellungen aus Shopware in die JTL-Wawi

Der meistgesuchte Anlass. Der Weg ist kurz – die Frage ist, was mit den Fällen passiert, die der Standard nicht kennt.

Die Bestellung liegt in der Wawi, sobald sie darf

Ausgelöst bei Bestellabschluss oder Zahlungseingang, je nachdem, ab wann Ihr Lager picken soll. Positionen, Preise, Steuer, Versand- und Zahlart und die Kundenzuordnung gehen mit; zurück kommen Status und Sendungsnummer.

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Nachpflege im Shop

Auch bei Teillieferung, Storno und Retoure.

Zahlungsart steuert den Zeitpunkt

Rechnungskauf darf sofort ins Lager, Vorkasse erst nach Geldeingang. Beides braucht einen eigenen Auslöser.

Retouren laufen zurück

Eine Gutschrift in der Wawi muss im Shop ankommen, sonst weichen Bestellhistorie und Buchhaltung dauerhaft voneinander ab.

Dubletten beim Gastkauf

Ohne Abgleichregel legt jede Gastbestellung einen neuen Kunden an – nach einem Jahr ist die Kundenliste unbrauchbar.

Der Dienst steht still

Läuft der Connector-Dienst nicht, staut sich alles. Mit Überwachung merkt man das am selben Tag, ohne erst beim Monatsabschluss.

Anbindungswege

Connector, Erweiterung oder Middleware

Für JTL ist der Weg meist vorgezeichnet – die Frage ist, was daneben gebaut wird.

Nur der JTL-Connector

Der Standardweg. Installiert, konfiguriert, fertig – solange Ihr Prozess in die vorgesehenen Felder passt. Wir richten ihn ein und sagen Ihnen ehrlich, wenn damit alles getan ist.

JTL-Connector plus Erweiterung

Der häufigste Fall bei uns: Der Connector macht den Transport, eine Shopware-Erweiterung ergänzt Felder, Preislogik und Ereignisse. Updates aus dem JTL-Ökosystem bleiben nutzbar.

Middleware neben der Wawi

Wenn außer der Wawi noch ein PIM, ein Marktplatz-Tool oder ein Versanddienst mitredet. Dann übernimmt eine Schicht Reihenfolge und Wiederholung, damit sich die Systeme nicht gegenseitig überschreiben.

Ablauf & Aufwand

Wie ein JTL-Projekt bei uns läuft

Kürzer als ein ERP-Projekt, weil der Transportweg steht. Der Aufwand liegt in dem, was der Standard nicht kennt.

  1. Bestand aufnehmen

    Was läuft heute über den Connector, was von Hand, welche Freifelder gibt es in der Wawi.

    Ist-AufnahmeFreifelderKundengruppen

  2. Lücken benennen

    Wir listen auf, was fehlt, und was davon Erweiterung, Middleware oder schlicht Konfiguration ist.

    LückenlisteAufwand

  3. Erweiterung bauen und testen

    Aufbau auf Staging gegen einen Wawi-Testmandanten, Durchlauf mit echten Bestellungen und Retouren.

    StagingEchtdatenRetouren

  4. Umschalten und überwachen

    Der Connector-Dienst bekommt eine Überwachung, damit ein Stillstand am selben Tag auffällt.

    UmschaltungÜberwachung

FAQ · Shopware & JTL-Wawi

Häufige Fragen zur JTL-Wawi Anbindung

Über den JTL-Connector, der im Shop installiert wird und die Wawi über einen eigenen Dienst anspricht. Bestellungen wandern nach Abschluss oder Zahlungseingang in die Wawi, Artikel und Bestände kommen zurück. Für den Standardfall ist das in Tagen eingerichtet – Aufwand entsteht erst bei eigenen Feldern und Sonderlogik.

Holger Lentz

Ihr Ansprechpartner

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Wir schauen uns Ihr Setup an, sagen Ihnen ehrlich, was funktioniert, was wir anders machen würden und ob wir der richtige Partner für Sie sind.

Holger Lentz

CEO, enno.dev GmbH

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