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SAP in den Shop: Nummer, Bezeichnung, Einheiten, technische Daten. Beschreibungen und Bilder kommen häufig aus einem PIM daneben.
SAP Business One & S/4HANA
Aufträge, Geschäftspartner, Preislisten und Bestände zwischen Shopware 6 und SAP – mit Belegnummer und Status zurück in den Shop.
AuftragPush.php
namespace Enno\Sap;
class AuftragPush
{
public function __invoke($b)
{
$this->sap->auftrag($b);
}
}
Vertrauen u.A von:
Einordnung
SAP ist kein System, sondern eine Familie. SAP Business One steht meist im gehobenen Mittelstand und wird über die Service Layer oder die DI API angesprochen – gut dokumentiert und vergleichsweise schnell zu erschließen. S/4HANA und ältere ECC-Installationen arbeiten mit OData-Services, oft über SAP Cloud Integration oder die BTP, und dort entscheidet weniger die Technik als die Frage, wer Felder und Berechtigungen freigibt.
Für die Shop-Seite ändert das wenig: Wir bauen gegen die Admin API von Shopware, legen das Datenmapping fest und stimmen die Gegenstelle mit Ihrem SAP-Betreuer ab. Wenn Sie noch keinen haben, sagen wir Ihnen früh, dass Sie einen brauchen – das ist der häufigste Grund, aus dem solche Projekte liegen bleiben.
Der häufigste Anlass
Das ist der meistgesuchte Anlass: Aufträge sollen ohne Abtippen in SAP landen. Der Weg dorthin ist kurz, die Randfälle sind es nicht.
Beim Bestellabschluss oder Zahlungseingang geht die Bestellung über eine Warteschlange an die Service Layer beziehungsweise den OData-Dienst. Zurück kommen Belegnummer und Status, die im Shop im Kundenkonto stehen.
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Auch bei Teillieferung, Storno und Retoure.
Viele Häuser wollen den Auftrag erst nach Prüfung im System. Dann geht die Bestellung als Angebot oder mit Sperrkennzeichen ein.
Shop-Bestellnummer und SAP-Belegnummer müssen beidseitig auffindbar sein, sonst sucht der Innendienst zweimal.
OSS, Reverse Charge und abweichende Lieferländer brauchen eine feste Regel im Mapping, keine Einzelfallentscheidung.
Ohne Warteschlange ist der Auftrag weg. Mit Warteschlange steht er nach dem Wartungsfenster drin.
Datenmapping
Der Normalfall einer beidseitigen Anbindung. Welche Zeilen Sie brauchen, klärt die Feldaufnahme.
SAP in den Shop: Nummer, Bezeichnung, Einheiten, technische Daten. Beschreibungen und Bilder kommen häufig aus einem PIM daneben.
SAP in den Shop, je Geschäftspartner, Preisliste und Staffel – vorberechnet je Kundengruppe oder live beim Aufruf durch einen angemeldeten Kunden.
SAP in den Shop, je Lager und unter Abzug reservierter Mengen, kurz getaktet.
Shop nach SAP, bei Bestellabschluss oder Zahlungseingang, als Auftrag mit Positionen, Steuersätzen und Versandart.
In beide Richtungen: Neukunden aus dem Shop werden angelegt, bestehende Partner beim Login abgeglichen statt dupliziert.
SAP in den Shop: Rechnung und Lieferschein als Dokument im Kundenkonto, Sendungsnummer in die Versandbestätigung.
Anbindungswege
Welcher Weg passt, hängt daran, wie viele Systeme mitreden und wer die SAP-Seite betreut.
Shopware spricht die Service Layer von Business One direkt an. Schlank und schnell, sinnvoll bei zwei Systemen und klaren Prozessen.
Eine Schicht übernimmt Übersetzung, Reihenfolge und Wiederholung – nötig, sobald PIM, Marktplatz oder Versanddienstleister dazukommen. Wir setzen n8n, Make, Synesty oder Alumio ein oder bauen sie selbst.
Bei S/4HANA oft gesetzt, weil die Integrationsschicht ohnehin steht. Dann bauen wir die Shop-Seite dagegen und stimmen das Mapping mit Ihrem SAP-Partner ab.
Ablauf & Aufwand
Erfahrungswerte für eine beidseitige Anbindung. Bei S/4HANA liegt der Schwerpunkt stärker auf Phase 2, weil dort die Freigaben entstehen.
Gemeinsam mit Ihrem SAP-Betreuer: welche Felder, welche Richtung, welcher Auslöser.
1–2 Wochen
Service Layer oder OData freischalten, Berechtigungen klären, Testmandant bereitstellen, dann Aufwandsschätzung.
1–3 Wochen
Aufbau auf Staging gegen den Testmandanten, Durchlauf mit echten Aufträgen und Preislisten.
4–10 Wochen
Artikel und Partner initial laden, kontrolliert umschalten, Protokoll und Alarm scharfstellen.
1 Woche
FAQ · Shopware & SAP
Shopware löst beim Bestellabschluss oder Zahlungseingang ein Ereignis aus, die Bestellung wandert über eine Warteschlange in die Service Layer von SAP Business One und wird dort als Auftrag angelegt. Zurück kommen Belegnummer und Status. Entscheidend sind die Randfälle: offene Zahlung, Teillieferung, Retoure.
Business One spricht die Service Layer beziehungsweise DI API und ist schlanker zu erschließen. S/4HANA arbeitet mit OData-Services und häufig einer Integrationsschicht wie SAP Cloud Integration oder BTP. Die Shop-Seite bleibt gleich – der Aufwand entsteht auf der SAP-Seite und hängt daran, wer dort Berechtigungen und Felder freigibt.
In der Regel ja, und das ist kein Nachteil. Wir bauen die Shop-Seite und das Datenmapping, Ihr SAP-Partner öffnet die Felder und Berechtigungen. Projekte, in denen niemand SAP-seitig verantwortlich ist, verzögern sich fast immer an genau dieser Stelle.
Ja. Preislisten, Sonderpreise je Geschäftspartner und Staffeln lassen sich abbilden – entweder vorberechnet je Kundengruppe oder live abgefragt, wenn ein angemeldeter Kunde den Artikel aufruft. Die zweite Variante ist genauer und erfordert eine belastbare Antwortzeit auf SAP-Seite.
Neben uns gibt es Middleware-Anbieter mit fertigen Konnektoren und SAP-Partner mit eigener Integrationsschicht. Fragen Sie in jedem Fall nach: Datenmapping vor dem Angebot, ehrliche Aussage, ob ein Standardweg reicht, und was bei einem nächtlichen Fehlschlag passiert.
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Holger Lentz
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