Direkt über die Business-Central-API
Business Central spricht OData und REST. Bei zwei Systemen und klaren Prozessen der schlankeste Weg – und der, der am wenigsten laufende Kosten erzeugt.
Business Central · NAV · Navision
Debitoren, Artikel, Preise und Aufträge laufen zwischen Shopware 6 und Dynamics – auch dann, wenn im Haus noch ein älterer NAV-Stand arbeitet.
Vertrauen u.A von:
Einordnung
Viele Häuser sagen weiterhin Navision, meinen aber Dynamics NAV oder längst Dynamics 365 Business Central. Für die Anbindung ist der Unterschied entscheidend: Business Central bringt dokumentierte OData- und REST-Endpunkte mit, NAV arbeitete mit SOAP-Web-Services und häufig mit eigenen Codeunits, und sehr alte Navision-Stände haben oft gar nichts Brauchbares.
Wir klären das im ersten Gespräch, weil es den Aufwand stärker bestimmt als alles andere. Steht ein Wechsel auf Business Central an, planen wir die Anbindung so, dass die Shop-Seite bleibt und nur die Gegenstelle getauscht wird – statt zweimal dasselbe zu bauen.
Anbindungswege
Alle drei Wege sind in Dynamics-Häusern verbreitet. Welcher passt, entscheidet Ihre Systemlandschaft.
Business Central spricht OData und REST. Bei zwei Systemen und klaren Prozessen der schlankeste Weg – und der, der am wenigsten laufende Kosten erzeugt.
Sobald PIM, Marktplatz oder Versanddienstleister mitreden, übernimmt eine Schicht Übersetzung, Reihenfolge und Wiederholung. n8n, Make, Synesty oder Alumio – oder selbst gebaut.
Für Business Central gibt es fertige Konnektoren von Dynamics-Partnern. Sinnvoll, wenn Ihr Dynamics-Partner ohnehin betreut – wir prüfen dann die Shop-Seite und ergänzen, was fehlt.
Datenmapping
Der Normalfall. Welche Zeilen Sie brauchen, klärt die Feldaufnahme.
Dynamics in den Shop: Nummer, Bezeichnung, Einheiten, Lagerhaltungsdaten. Varianten werden als Shopware-Varianten geführt, nicht als Einzelartikel.
Dynamics in den Shop: Debitorenpreisgruppen, Verkaufspreise, Zeilenrabatte – abgebildet auf Kundengruppen und Staffelpreise.
Dynamics in den Shop, je Lagerort und unter Abzug offener Reservierungen.
Shop nach Dynamics über die Sales-Order-API, bei Bestellabschluss oder Zahlungseingang. Mit Freigabeprozess stattdessen als Angebot.
In beide Richtungen: Neukunden werden angelegt, bestehende Debitoren beim Login abgeglichen statt dupliziert.
Dynamics in den Shop: Rechnung und Lieferschein ins Kundenkonto, Sendungsnummer in die Versandbestätigung.
Der häufigste Anlass
Der häufigste Anlass. Der Weg ist kurz, solange Ihr Haus keinen Freigabeprozess hat – und genau den haben die meisten.
Ausgelöst beim Bestellabschluss oder Zahlungseingang, übertragen über die Sales-Order-API mit Positionen, Preisen, Steuer, Versandart und Debitor. Zurück kommen Belegnummer und Status.
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Auch bei Teillieferung, Storno und Retoure.
Wo der Innendienst prüfen soll, legen wir einen Verkaufsangebotsbeleg an, der erst nach Freigabe zum Auftrag wird.
Dynamics erwartet oft Dimensionen je Zeile. Fehlen sie, scheitert die Buchung – nicht der Aufruf, was den Fehler leicht übersehen lässt.
Ohne Abgleichregel entsteht für jede Gastbestellung ein neuer Debitor. Wir gleichen über Mailadresse und Anschrift ab.
Ohne Warteschlange ist die Bestellung weg. Mit Warteschlange steht sie danach drin.
Ablauf & Aufwand
Erfahrungswerte. Bei älteren NAV-Ständen kommt Zeit für die Zwischenschicht dazu.
Welcher Dynamics-Stand, welche Web Services, welche Felder – und wer sie freigibt.
1–2 Wochen
Testmandant, Berechtigungen, API-Prüfung, danach die Aufwandsschätzung.
1–2 Wochen
Aufbau auf Staging, Durchlauf mit echten Aufträgen, Preisgruppen und Dimensionen.
3–8 Wochen
Artikel und Debitoren initial laden, kontrolliert umschalten, Protokoll und Alarm scharfstellen.
1 Woche
FAQ · Shopware & Dynamics
Ja, auf mehreren Wegen. Klassisches Navision und Dynamics NAV werden über Web Services oder eine Middleware angesprochen, Business Central über die offiziellen OData- und API-Endpunkte. Bei sehr alten NAV-Ständen ohne brauchbare Web Services bauen wir die Brücke über eine Zwischenschicht.
Die Schnittstellentechnik: Business Central bringt dokumentierte REST-APIs mit, NAV arbeitete mit SOAP-Web-Services und oft mit eigenen Codeunits. Eine bestehende Anbindung überlebt den Umstieg deshalb selten unverändert. Wir planen solche Wechsel so, dass die Shop-Seite stabil bleibt und nur die Gegenstelle getauscht wird.
Ja. Debitorenpreisgruppen, Verkaufspreise und Zeilenrabatte lassen sich auf Shopware-Kundengruppen und Staffelpreise abbilden. Im B2B ist das meist der aufwendigste Teil des Mappings – und der, an dem fertige Connectoren am häufigsten aussteigen.
Über die Sales-Order-API, ausgelöst bei Bestellabschluss oder Zahlungseingang. Positionen, Preise, Steuer, Versandart und Debitor gehen hin, Belegnummer und Status kommen zurück. Für Häuser mit Freigabeprozess legen wir den Beleg stattdessen als Angebot an.
Eine einseitige Bestellübergabe liegt bei zwei bis vier Wochen, eine beidseitige Anbindung mit Artikeln, Preisen, Beständen und Belegen bei sechs bis zwölf Wochen. Bei älteren NAV-Ständen kommt Zeit für die Zwischenschicht dazu.
Es gibt Konnektoren von Dynamics-Partnern und Middleware-Angebote, aber keine breit gepflegte Standard-App wie für JTL oder Xentral. Das liegt daran, dass Dynamics-Installationen selten gleich aussehen: Dimensionen, Nummernkreise und Preisgruppen sind je Haus anders eingerichtet. Wir prüfen vorhandene Konnektoren mit und sagen Ihnen, ob einer davon Ihre Felder trägt.
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Holger Lentz
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