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abas · Proalpha · SelectLine · CSB

Shopware an ein Mittelstands-ERP anbinden, auch ohne moderne Schnittstelle

Gewachsene ERP-Systeme haben selten eine offene REST-Schnittstelle. Der Weg führt über das Integrationswerkzeug des Herstellers, über Ihren Partner – oder über eine Schicht, die wir dazwischensetzen.

Vertrauen u.A von:

  • NICO Europe Logo - Projekt Shopware Agentur enno.dev
  • TÜV Rheinland Logo – Projekt mit enno.dev Shopware Agentur
  • AVP AUTOLAND Logo– Projekt mit enno.dev Shopware Agentur
  • Logo Treppen Intercon – Projekt mit enno.dev Shopware 6 Agentur
  • Europa Lehrmittel Logo – Projekt mit enno.dev Shopware 6 Agentur
  • Logo Schulstart.de – Projekt Shopware Agentur enno.dev

Anbindungswege

Drei Wege aus einem gewachsenen ERP heraus

Bei Cloud-Systemen ist die Frage, welche Felder man nimmt. Hier ist die Frage, ob überhaupt eine Tür offen steht – und wer den Schlüssel hat.

Integrationswerkzeug des Herstellers

Abas bringt Abas Connect mit, andere Hersteller haben Vergleichbares. Der saubere Weg, wenn es existiert: Der Hersteller pflegt seine Seite, wir bauen die Shopware-Seite dagegen.

Über Ihren ERP-Partner

Bei Proalpha, SelectLine, Alphaplan und CSB betreut fast immer ein Partner die Installation. Er gibt Felder und Zugänge frei – und bestimmt damit den Zeitplan. Wir binden ihn von Anfang an ein, statt ihn später zu überraschen.

Zwischenschicht, wenn nichts offen ist

Manche Systeme geben nur Dateien her, eine Datenbanksicht oder einen geplanten Export. Dann setzen wir eine Schicht davor, die daraus eine saubere Schnittstelle macht – und der Shop merkt vom Alter des ERP nichts.

Einordnung

Warum diese Projekte anders laufen

Bei einem Cloud-ERP ist die Schnittstelle dokumentiert, der Zugang eine Frage von Minuten, und der Aufwand steckt im Datenmapping. Bei einem gewachsenen Mittelstands-ERP ist es umgekehrt: Der Bau ist oft der kürzeste Teil, und die Zeit geht für Klärung drauf – welche Tür gibt es, wer darf sie öffnen, was passiert mit Anpassungen, die vor zehn Jahren jemand eingebaut hat.

Wir kennen das aus Projekten mit SAP und Microsoft Dynamics, wo es ähnlich läuft. Deshalb fragen wir im Erstgespräch zuerst nach Ihrem ERP-Betreuer, nicht nach Feldern. Projekte ohne einen Verantwortlichen auf der ERP-Seite bleiben fast immer in der Zugangsphase stecken.

Und ein Wort zum Systemwechsel: Ein gewachsenes ERP bildet Prozesse ab, die woanders nicht existieren. Es wegen einer Shop-Anbindung zu ersetzen, ist fast immer die teurere Entscheidung. Wir raten dazu nur, wenn es gar keinen Weg nach draußen gibt.

Datenmapping

Was üblicherweise übertragen wird

Der Umfang unterscheidet sich kaum von anderen ERP-Projekten – der Weg dorthin schon.

Artikelstamm aus dem ERP

ERP in den Shop: Nummer, Bezeichnung, Einheiten, technische Daten. Beschreibungen und Bilder kommen häufig aus einem PIM daneben.

Preise und Konditionen

ERP in den Shop, je Kunde und Menge. In gewachsenen Systemen steckt hier oft die meiste Sonderlogik – und die längste Klärung.

Verfügbarkeit statt Bestand

Viele Häuser wollen nicht die nackte Zahl im Shop sehen, sondern eine Ampel oder einen Liefertermin. Das ist eine Geschäftsentscheidung, keine technische.

Aufträge ins ERP

Shop ins ERP, bei Abschluss oder Zahlungseingang. Bei Freigabeprozessen als Vorgang, der erst geprüft wird.

Branchenfelder

Chargen, Mindesthaltbarkeit, Gewichtsartikel, Seriennummern, Zertifikate – je nach Branche der eigentliche Aufwand.

Belege zurück in den Shop

Auftragsbestätigung, Lieferschein und Rechnung ins Kundenkonto, damit der Innendienst nicht mehr per Mail verschickt.

Stolpersteine

Woran es in gewachsenen Systemen hängt

Fünf Punkte, die in keinem Datenblatt stehen und trotzdem den Zeitplan bestimmen.

  1. Niemand ist für die ERP-Seite zuständig

    Der häufigste Grund, aus dem solche Projekte liegen bleiben. Ohne benannten Ansprechpartner gibt es keine Freigaben und keine Testdaten.

  2. Anpassungen von früher

    In gewachsenen Installationen stecken Erweiterungen, die niemand mehr dokumentiert hat. Sie tauchen erst auf, wenn ein Feld anders aussieht als erwartet.

  3. Kein Testmandant

    Wer gegen das Produktivsystem entwickeln muss, kann Fehlerfälle nicht durchspielen. Ein Testmandant ist kein Luxus, sondern Voraussetzung.

  4. Zeichensatz und Feldlängen

    Ältere Systeme kürzen Felder hart ab oder stolpern über Umlaute und Sonderzeichen. Das fällt bei den ersten echten Kundennamen auf, nicht bei Testdaten.

  5. Branchenlogik zu spät gedacht

    Chargen und Gewichtsartikel nachträglich einzubauen heißt, das Datenmodell noch einmal anzufassen. Sie gehören in die erste Klärung.

Ablauf & Aufwand

Wie wir ein Mittelstands-ERP anfassen

Vier Phasen, wobei die erste hier ungewöhnlich viel Gewicht hat.

  1. Machbarkeit klären

    Welche Tür gibt das System her, wer darf sie öffnen, gibt es einen Testmandanten. Ergebnis ist eine ehrliche Aussage, ob und wie es geht.

    SchnittstelleZuständigkeitTestmandant

  2. Felder und Branchenlogik aufnehmen

    Gemeinsam mit Ihrem ERP-Partner. Chargen, Einheiten, Konditionen – alles, was später teuer wird.

    DatenmappingBranchenfelder

  3. Bauen, notfalls mit Zwischenschicht

    Wenn das ERP nur Dateien oder Exporte hergibt, entsteht eine Schicht davor, die daraus eine saubere Schnittstelle macht.

    ZwischenschichtStaging

  4. Umschalten und betreiben

    Erstbefüllung, Umschaltung, danach Protokoll und Alarm – gerade hier, wo niemand täglich ins ERP schaut.

    ErstimportAlarm

FAQ · Mittelstands-ERP

Häufige Fragen zur Anbindung gewachsener ERP-Systeme

Abas bringt mit Abas Connect ein eigenes Integrationswerkzeug mit, das laut Hersteller in Abas ERP enthalten ist. Damit ist die ERP-Seite abgedeckt; wir bauen die Shopware-Seite dagegen und stimmen das Feldmapping mit Ihrem Abas-Partner ab. Eine App im Shopware Store gibt es dafür nicht.

Holger Lentz, Geschäftsführer der ennodev GmbH

Ihr Ansprechpartner

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Sprechen wir über Ihr Projekt

Wir schauen uns Ihr Setup an, sagen Ihnen ehrlich, was funktioniert, was wir anders machen würden und ob wir der richtige Partner für Sie sind.

Holger Lentz

CEO, enno.dev GmbH

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