Artikel und Kategorien
Shop zum Marktplatz, übersetzt in dessen Kategoriebaum und Pflichtfelder. Jeder Kanal will es ein bisschen anders.
Amazon · eBay · Otto · Kaufland
Produkte raus, Bestellungen rein – und dazwischen eine Regel, die festlegt, wer den Bestand führt und welcher Kanal wie viel davon sehen darf.
Vertrauen u.A von:
Der Kernpunkt
Produkte auf einen Marktplatz zu bringen, ist der einfache Teil. Zu verhindern, dass dieselbe Einheit dreimal verkauft wird, ist der schwierige.
Entweder bekommt jeder Kanal ein festes Kontingent, oder alle sehen denselben Bestand mit einem Sicherheitsabstand. Was nicht geht: überall die volle Menge melden und hoffen, dass der Abgleich schnell genug ist.
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Für Preise und Bestände, ohne Ausnahme.
Ein Marktplatz, der alle 30 Minuten aktualisiert wird, verkauft in diesen 30 Minuten, was längst weg ist. Bei knappen Artikeln ist das der teuerste Posten.
Gebühren unterscheiden sich, also unterscheiden sich die Preise. Sie gehören aus einer Regel abgeleitet, nicht von Hand gepflegt.
Eine Rücksendung über Amazon muss den Bestand wieder erhöhen – sonst verkaufen Sie nach einem halben Jahr deutlich weniger, als Sie haben.
Bei Amazon-Versand liegt sie im Lager des Marktplatzes und steht dem eigenen Shop nicht mehr zur Verfügung. Das ist kein Bestand, den man teilen kann.
Datenmapping
Die Richtungen sind eindeutig – bis auf eine, über die man vorher reden muss.
Shop zum Marktplatz, übersetzt in dessen Kategoriebaum und Pflichtfelder. Jeder Kanal will es ein bisschen anders.
Shop oder PIM zum Marktplatz, je Kanal in dessen Längen und Formaten. Hier lohnt ein PIM am schnellsten.
Aus einer Regel abgeleitet, nicht doppelt gepflegt – Gebühren und Wettbewerb unterscheiden sich je Marktplatz.
Shop zum Marktplatz, kurz getaktet und nach der festgelegten Aufteilung.
Marktplatz in den Shop, mit Zuordnung zum richtigen Verkaufskanal, damit Auswertung und Buchhaltung stimmen.
Shop oder ERP zum Marktplatz – die Fristen der Marktplätze sind hier strenger als alles andere im Haus.
Stolpersteine
Sie kosten nicht sofort Geld, sondern Bewertungen und Kontostatus – und das ist schlimmer.
Marktplätze messen Stornoquoten. Ein paar Stornos wegen fehlender Ware kosten Sichtbarkeit, in der Folge das Konto.
Ein Artikel, der auf dem Marktplatz billiger ist als im eigenen Shop, untergräbt das eigene Geschäft – und fällt monatelang nicht auf.
Die Fristen der Marktplätze sind kürzer als das, was Ihr Lager gewohnt ist. Die Anbindung muss den Auftrag sofort weiterreichen, nicht im Nachtlauf.
Laufen Marktplatz-Bestellungen ohne Kennzeichnung ein, kann niemand mehr auswerten, was der Kanal wirklich bringt.
Anbindungswege
Drei Wege, und für die meisten Händler ist der erste der vernünftige.
magnalister, ChannelEngine und ähnliche sitzen in Shopware und bedienen die Kanäle. Der Anbieter pflegt, was sich an den Marktplätzen ändert – und das ist bei Marktplätzen die Arbeit, die nie aufhört.
Manche Warenwirtschaften bringen eigene Marktplatz-Anbindungen mit. Sinnvoll, wenn Bestand und Aufträge ohnehin dort geführt werden – dann ist der Shop ein Kanal unter mehreren.
Nur bei sehr großen Mengen oder eigenen Anforderungen. Sie übernehmen damit die Pflege der Kanalseite – und die ändert sich ohne Vorwarnung.
Ablauf & Aufwand
Vier Phasen. Die erste ist eine Entscheidung, keine Technik.
Wer führt Preise und Bestände, welcher Kanal bekommt wie viel, was passiert bei Knappheit.
Führendes SystemKontingente
Kategorien, Pflichtfelder, Titel-Längen, Bildanforderungen. Hier entscheidet sich, ob ein PIM nötig wird.
PflichtfelderKategorien
Nicht alle gleichzeitig. Ein Kanal, zwei Wochen Beobachtung, dann der nächste.
Ein KanalBeobachtung
Weitere Kanäle, Protokoll und Alarm auf Bestandsmeldungen – dort fällt ein Ausfall am teuersten aus.
Weitere KanäleAlarm
FAQ · Shopware & Marktplätze
Über eine Marktplatz-Lösung wie magnalister oder ChannelEngine, die im Shop sitzt und die Kanäle bedient, oder direkt über die APIs der Marktplätze. Für die meisten Händler ist der erste Weg richtig – die Anbieter pflegen die Kanalseite, und das ist bei Marktplätzen die Arbeit, die nie aufhört.
Das muss vor der ersten Zeile feststehen. Üblich ist: Shopware oder das ERP führt, die Marktplätze bekommen abgeleitete Werte. Wer Preise auf beiden Seiten pflegt, hat irgendwann Artikel, die auf dem Marktplatz billiger sind als im eigenen Shop.
Mit einer Aufteilungsregel und kurzem Takt. Entweder bekommt jeder Kanal ein Kontingent, oder alle sehen denselben Bestand mit einem Sicherheitsabstand. Beides ist besser als die volle Menge überall – die verkauft sich dreifach.
Ja, und das ist meist der eigentliche Grund für die Anbindung: Alle Bestellungen laufen in einem System zusammen, gehen von dort ins ERP und in den Versand. Wichtig ist die Zuordnung zum richtigen Verkaufskanal, damit Auswertung und Buchhaltung stimmen.
Fast immer. Jeder Marktplatz hat eigene Kategorien, Pflichtfelder und Titel-Längen. Genau dafür lohnt ein <a href="/shopware-schnittstellen/pim">PIM</a>: Dort pflegt man einmal und exportiert je Kanal in dessen Format.
Beide sind geschlossene Marktplätze mit eigenem Aufnahmeverfahren und eigenen Anforderungen an Daten und Versand. Technisch funktioniert dieselbe Anbindung; der Aufwand steckt in der Freischaltung und in den Pflichtfeldern, nicht in der Schnittstelle.
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