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Marketing & Wachstum

Onlineshop-Umsatz steigern: 20 kreative Ansätze

Holger Lentz 10 Min. Lesezeit

Sie möchten Ihre Umsätze Ihres Onlineshops, am liebsten sofort steigern? Sehr gut! Wir haben einige kreative Ansätze für Sie, mit denen Sie dies schnell erreichen können. Es ist bewiesen, dass loyale wiederkehrende Kunden im Vergleich zu Neukunden durchschnittlich das fünffache ausgeben. Aus diesem Grund sollten Sie, um Ihre Umsätze zu steigern, unbedingt Ihre Kundenbeziehungen fördern. Dabei müssen Sie beachten, dass Sie nicht nur viele Neukunden generieren, sondern diese auch kontinuierlich pflegen. Denn Stammkunden sind die, welche Sie zum Erfolg führen. Bei Fragen zum Thema “Onlineshop Umsatz steigern” können Sie sich gerne jederzeit an Ihr enno-Team wenden. Kontaktieren Sie uns jetzt, um Ihren Onlineshop Umsatz zu steigern!

5 kreative Ansätze, um Ihren Onlineshop Umsatz sofort zu verbessern

Wir empfehlen Ihnen grundlegend immer wieder die Alleinstellungsmerkmale Ihres Onlineshops hervorzuheben. In unserem letzten Blogbeitrag, haben wir uns mit dem Thema “Unique Selling Point” beschäftigt und wie Sie sich mithilfe dieses effizient von Ihrer Konkurrenz abheben können. Im Folgenden beschäftigen wir uns insbesondere mit ergänzenden und überflüssigen Onlineshop-Elementen, welche Ihren Umsatz steigern können.

Handlungsaufforderung verbessern

Oftmals kann der Umsatz mithilfe einer Überarbeitung des Call-to-Action (CTA) gesteigert werden. Zum Beispiel durch eine aktivere und personalisierte Ansprache. Wir empfehlen Ihnen generell eine persönliche Ansprache zu verwenden. Denn durch diese wirkt der CTA einladender, beziehungsweise ansprechender. Eine direkte Ansprache sorgt unter anderem für ein höheres Interesse des potenziellen Kunden. Zudem mindert diese, dass der Rezipient den Call-to-Action ignoriert.

Erfahrungsgemäß ist es hilfreich, wenn Sie unterschiedliche Versionen ausprobieren und die Ergebnisse miteinander vergleichen. Des Weiteren können Sie auch bei der Formulierung des CTA auf den Überraschungseffekt setzen. Beispielsweise könnten Sie mit einer Änderung der Tonalität, dass Interesse Ihrer Onlineshop-Besucher wecken.

Kontaktinformationen anbieten

Präsentieren Sie Ihre Kontaktinformationen ansprechend. Viele Kunden legen extrem viel Wert auf die Möglichkeit des persönlichen Kontakts. Sie wollen jeder Zeit Nachfragen stellen können und diese vom Online Händler individuell und schnell beantwortet bekommen. Oftmals fühlt sich der Kunde beim Kauf sicherer, wenn er zuvor persönlich Kontakt aufnehmen konnte. Deshalb ist es wichtig, dass Ihre Kontaktinformationen offensichtlich präsentiert werden.

Wir empfehlen Ihnen Ihre Kontaktinformationen gut sichtbar in der Fußleiste beziehungsweise dem Footer zu platzieren. Durch diese Platzierung kann der Onlineshop-Besucher jederzeit schnell auf die Kontaktinformationen zugreifen. Zudem ist es hilfreich die Informationen auf passenden Unterseiten zu präsentieren und mit Call-to-Actions hervorzuheben. Aus unserer jahrelangen Erfahrung heraus können wir Ihnen mitgeben, dass die Präsentation von Kontaktinformationen den Onlineshop Umsatz steigert.

Slider entfernen

Bei der Gestaltung des Onlineshops spielen viele Händler mit der Überlegung, einen Slider zu integrieren. Sie auch? Wir empfehlen Ihnen, keinen automatischen Slider einzubauen. Slider besitzen zwar einige Vorteile und sehen schön aus zur Bewerbung von Produkten. Jedoch hat dieser keinerlei positive Auswirkungen auf den Umsatz Ihres Onlineshops. Er verwirrt lediglich die Kunden und kann sogar dafür sorgen, dass sie den Shop verlassen. Oftmals liegt der Grund dafür bei dem unkontrollierbaren automatisch rotierenden Bildern, welche kaum wahrgenommen werden. Viele Betrachter nervt die schnelle Rotation und diese wird aus diesem Grund nicht weiter beachtet. Wodurch die Angebote, welche meist durch den Slider präsentiert werden, keinerlei Aufmerksamkeit erlangen. Wir empfehlen Ihnen alternative sichtbare Seitenbereiche zur Präsentation wichtiger Angebote sowie Informationen zu verwenden.

Sie wissen nicht genau, welche Art der Präsentation am Besten zu Ihnen passt? Wir helfen Ihnen Ihr passendes Format zu finden. Wir planen jetzt, gemeinsam mit Ihnen Ihr Konzept und setze dies in die Tat um.

Testimonials verwenden

Menschen legen besonders viel Wert auf die Erfahrung anderer. Sie entscheiden sich für den Kauf eines Produktes anhand von Bewertungen. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen in Ihren Onlineshop Testimonials zu integrieren. Testimonials helfen Ihnen, Ihren Onlineshop Umsatz zu steigern. Aus unserer Erfahrung heraus sind Bewertungen insbesondere in Kombination mit Bildern besonders effektiv und ansprechend. Durch den persönlichen Touch und den visuellen Anblick des Testimonials wird eine höhere Vertrauensbasis geschaffen. Zudem können Sie dies um ein Zitat erweitern, welches das Feedback authentischer wirken lässt. Des Weiteren können Sie, im Einverständnis des Testimonials, Kontaktinformationen für Nachfragen bereitstellen.

Checkout optimieren

Sie haben viele Onlineshop-Besucher, aber wenige Kaufabschlüsse? Vielleicht ist Ihr Checkout einfach zu komplex? Menschen mögen es unkompliziert und shoppen deshalb auch unter anderem Online. Ein komplizierter sowie langer Checkout-Prozess schreckt viele potenzielle Kunden vom Kauf ab. So dass diese sich lieber einem anderen Onlineshop widmen, wo der Kauf einfacherer abgeschlossen werden kann. Jeder weiterführende Schritt im Checkout-Prozess sorgt für eine höhere Absprungrate. Dementsprechend müssen Sie, um Ihren Onlineshop Umsatz zu steigern, aus Ihrem Checkout-Prozess überflüssige Schritte entfernen.

Das Baymard Institut hat herausgefunden, dass wegen einem komplizierten oder zu langem Checkout 27 % der Käufer vom Kauf abspringen. Aber wie können Sie dies vermeiden? Sie sollten darauf achten, dass Sie alle Schritte des Checkout-Prozesses auf lediglich eine Seite komprimierst. Aus dem einfachen Grund, dass jeder neue Seitenaufruf die Wahrscheinlichkeit eines Kaufabbruchs erhöht. Hinzu können Sie die Formularfelder erst nacheinander aufführen lassen. Dies können Sie sich so vorstellen, dass das folgende Feld erst aufgeführt wird, wenn das vorherige bereits ausgefüllt wurde. Somit wird Ihrem Kunden vermittelt, dass er bald sein Ziel erreicht hat. Jedoch ist es wichtig, dass Sie es nicht übertreiben, damit Sie Ihren Onlineshop Umsatz steigern können. Denn ansonsten steigt wieder die Wahrscheinlichkeit eines Kaufabsprungs.

Sie wissen nicht wie Sie diese Änderungen bei Ihnen vornehmen können oder welche die richtigen für Sie sind? Ihr enno-Team greift Ihnen gerne unter die Arme! Kontaktieren Sie uns jetzt, damit wir gemeinsam Ihren Onlineshop Umsatz steigern können.

Navigation entfernen

Erfahrungsgemäß ist es wichtig, dass für Ihre Onlineshop-Besucher ein reibungsloser Übergang zum Verkaufsabschluss gewährleistet wird. Diesbezüglich empfehlen wir Ihnen eine automatische Überleitung nach der Auswahl eines Produktes zum Checkout-Prozess zu integrieren. Diesbezüglich ist es sinnvoll, wenn Sie Ihre Navigationsleiste während des Checkout-Prozesses entfernen. Will Ihr Kunde den Checkout-Prozess verlassen, muss er entweder den Kauf abschließen oder den gesamten Onlineshop verlassen. Dadurch können Sie die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs verringern und Ihren Onlineshop Umsatz steigern. Zudem ist es wichtig, dass Ihr Checkout über keinerlei Backlinks verfügt, welche aus dem Prozess führen.

Angebote präsentieren: Tonalität, Auswahl, Dringlichkeit

Die nächsten fünf Ansätze drehen sich um die Frage, wie ein Angebot auftritt – nicht darum, was es kostet.

Die Sprache Ihrer Kunden treffen

Die Tonalität entscheidet, ob sich Ihre Zielgruppe angesprochen fühlt oder weiterliest, ohne hängenzubleiben. Den Ton finden Sie nicht am Schreibtisch, sondern bei Ihren Bestandskunden: Lesen Sie Ihre Bewertungen, hören Sie im Kundenservice zu, achten Sie darauf, mit welchen Worten Ihre Kunden über die Produkte sprechen. Genau diese Worte gehören anschließend in Ihre Texte. Eine einheitliche, unternehmensspezifische Ansprache über alle Seiten hinweg wirkt dabei stärker als ein besonders origineller Einzeltext.

Weniger empfehlen, dafür deutlicher

Wer jedem Besucher fünf ähnliche Angebote vorlegt, erzeugt keine Auswahl, sondern Unentschlossenheit – und Unentschlossene kaufen nicht. Empfehlen Sie deshalb wenige Produkte, die sich in ihrem Nutzen erkennbar unterscheiden. Wenn Sie mehrere ähnliche Artikel bewerben wollen, wechseln Sie sie ab und heben Sie jeweils ein konkretes Merkmal hervor. Stammkunden merken sich Ihr Sortiment; Glaubwürdigkeit zählt hier mehr als Abwechslung um ihrer selbst willen.

Beliebtheit sichtbar machen

Menschen orientieren sich an anderen Menschen. Ein Hinweis darauf, wie oft ein Artikel heute bestellt wurde, wie viele Bewertungen er hat oder dass der Bestand knapp wird, senkt die Hemmschwelle spürbar. Wichtig ist, dass die Angabe stimmt: Erfundene Zähler fallen auf, und der Vertrauensverlust kostet mehr als der gewonnene Impuls einbringt.

Angebote überzeugend benennen

Der Name eines Angebots entscheidet mit darüber, ob sich jemand überhaupt damit beschäftigt. Gerade bei hochpreisigen Produkten trägt die Bezeichnung einen Teil der Begründung: Sie soll den Nutzen und das Besondere transportieren, nicht nur die Kategorie. Eine Produktbezeichnung, die nach Ersatzteilnummer klingt, macht den Preis zum einzigen Unterscheidungsmerkmal.

Dringlichkeit – aber ehrlich

Ein befristetes Angebot gibt zögernden Kunden einen Grund, jetzt zu entscheiden statt später zu vergessen. Das funktioniert mit einer Frist, mit einer begrenzten Stückzahl oder mit einer Aktion, die tatsächlich endet. Was nicht funktioniert: ein Countdown, der nach Ablauf von vorn beginnt. Kunden erkennen das, und danach glauben sie auch der nächsten Aktion nicht mehr.

Vertrauen schaffen: Design, Social Proof, Garantien

Die dritte Gruppe von Ansätzen setzt dort an, wo Kaufentscheidungen tatsächlich scheitern – beim Vertrauen.

Design, das führt

Ihr Design muss nicht schön sein, es muss lenken. Kontrastreiche Farben für Schaltflächen, eine klare visuelle Hierarchie und ein einheitliches Branding über alle Seiten hinweg führen den Blick dorthin, wo die nächste Handlung liegt. Überarbeiten Sie dabei zuerst die Seiten, auf denen verkauft wird – Produkt- und Kategorieseiten –, nicht die Startseite. Und messen Sie jede Änderung: Design-Entscheidungen, die niemand überprüft, sind Geschmacksfragen.

Social Proof im Moment der Entscheidung

Einblendungen über kürzlich getätigte Käufe, sichtbare Bewertungen auf der Produktseite oder Kundenstimmen direkt neben dem Preis wirken genau dort, wo die Unsicherheit sitzt. Setzen Sie sie dosiert ein: Ein Shop, in dem permanent Meldungen aufploppen, wirkt nicht beliebt, sondern unruhig.

Geld-zurück-Garantie

Viele Kaufabbrüche entstehen aus einer einzigen Frage: Was, wenn es nicht passt? Eine klar formulierte Rückgabe- oder Geld-zurück-Garantie nimmt diese Unsicherheit – vorausgesetzt, Sie halten, was Sie versprechen. Formulieren Sie die Bedingungen so, dass sie ohne Rückfrage verständlich sind.

Versandkosten

Versandkosten, die erst im letzten Schritt auftauchen, sind seit Jahren einer der häufigsten Gründe für abgebrochene Warenkörbe. Zwei Wege führen heraus: Versandkostenfreiheit ab einem Mindestbestellwert, die nebenbei den Warenkorbwert hebt – oder die frühe, deutlich sichtbare Angabe der Kosten. Was nicht geht, ist die Überraschung auf der letzten Seite.

Gütesiegel und Sicherheit im Checkout

Ein Gütesiegel wirkt dort am stärksten, wo es gebraucht wird: im Bestellprozess. Platzieren Sie es sichtbar, ergänzt um einen kurzen Hinweis, wie die Daten Ihrer Kunden geschützt werden. Achten Sie darauf, dass das Siegel zu Ihrem Geschäft passt und tatsächlich geprüft ist – ein Symbol ohne Substanz erkennt der aufmerksame Teil Ihrer Kunden sofort.

Besucher zurückholen, testen, binden

Die letzten fünf Ansätze wirken nicht auf der Seite selbst, sondern davor und danach.

Remarketing

Die meisten Besucher kaufen nicht beim ersten Kontakt. Mit Remarketing sprechen Sie genau diese Gruppe erneut an – mit Anzeigen, die das konkrete Produkt zeigen, das sie sich angesehen haben. Zwei Dinge entscheiden über den Erfolg: eine sauber abgegrenzte Zielgruppe und eine Zielseite, die zur Anzeige passt. Wer aus einer Anzeige für ein bestimmtes Produkt auf der Startseite landet, springt wieder ab.

Split-Tests statt Meinungen

Überschrift, Bildposition, Farbe der Schaltfläche, Länge des Formulars: Bei all dem kann man lange diskutieren – oder zwei Versionen gegeneinander laufen lassen. Ein Split-Test zeigt innerhalb weniger Wochen, welche Fassung mehr Abschlüsse bringt. Testen Sie eine Sache zur Zeit, sonst wissen Sie hinterher nicht, welche Änderung gewirkt hat.

Live-Chat

Egal wie gut Ihre Produkttexte sind: Es bleiben individuelle Fragen. Wer darauf schnell antwortet, verhindert den Absprung zur Konkurrenz. Ein Live-Chat ist dafür der niedrigschwelligste Weg – vorausgesetzt, er ist tatsächlich besetzt. Ein Chatfenster, das niemand beantwortet, richtet mehr Schaden an als keines.

Preise dosiert zeigen

Nicht jedes Geschäftsmodell verträgt den Preis an erster Stelle. Bei erklärungsbedürftigen Produkten und im B2B ist es oft sinnvoller, zuerst den Nutzen zu zeigen und den Preis im nächsten Schritt – über ein individuelles Angebot, eine Anfrage oder einen Zugang nach Registrierung. Prüfen Sie das an Ihren Zahlen: Wenn viele Besucher direkt aus der Übersicht abspringen, lohnt der Versuch.

Abo-Modelle und passende Ergänzungen

Produkte, die regelmäßig gebraucht werden, verkaufen sich als Abonnement besser als einzeln – mit einem spürbaren Vorteil für den Kunden, etwa einem Preisnachlass oder einer festen Lieferung. Und unabhängig davon gilt: Das passende Zubehör gehört sichtbar neben das Hauptprodukt. Der Rahmen zum Bild, der Schraubenschlüssel zur Schraube, der zweite Band zum Roman – was der Kunde nicht sieht, kauft er auch nicht mit.

enno.digital – wir helfen Ihnen bei der Umsetzung!

In diesem Blogbeitrag haben wir für Sie einige interessante kreative Ansätze zusammengetragen, mit dessen Hilfe Sie Ihren Onlineshop Umsatz steigern können. Doch es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, mehr Umsätze zu generieren. Ihr enno-Team kennt noch viele weitere Verbesserungsansätze und teilt diese gerne mit Ihnen. Kontaktieren Sie uns jetzt, um gemeinsam Ihren Umsatz zu steigern und Ihren Onlineshop zu optimieren!

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